Von einer besseren Transaktionssteuerung bis hin zu schnelleren Verwaltungsabläufen – hier erfahren Sie, was Zurich-Kunden vor einem Upgrade auf Australien wissen sollten.
Das ServiceNow-Release „Australia“ bietet gezielte, aber wertvolle Updates für das Modul Configure, Price, Quote CPQ, die Angebotserstellung und Konfiguration sicherer, skalierbarer und einfacher zu verwalten machen. Für Unternehmen, die CPQ bereits in der Zürich-Version nutzen, bedeutet dies weniger eine komplette Neuentwicklung, sondern vielmehr eine Optimierung der täglichen Arbeit für Vertriebsmitarbeiter, Administratoren und Lösungsdesigner.

Das sind die wichtigsten Neuerungen
Transaktionszugriffskontrolle
Sie ermöglicht Teams eine präzisere Kontrolle darüber, wer einzelne Transaktionen einsehen und bearbeiten darf. Laut den Versionshinweisen erhalten Administratoren und Ersteller automatisch vollen Zugriff und können diesen anderen Nutzern gewähren. Dies ist eine deutliche Verbesserung für Organisationen, die eine strengere Governance, eine reibungslosere Zusammenarbeit und eine bessere Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Vorgaben benötigen.

Transaktions-KI für die Massenaktualisierung von Transaktionszeilen per Datei-Upload
Benutzer können eine CSV-Datei hochladen, um Transaktionszeilen massenhaft zu aktualisieren. Dies umfasst das Hinzufügen nicht konfigurierbarer Produkte als neue Zeilen und die Aktualisierung bestehender Zeilen.
Exportieren von Transaktionszeilen mit gespeicherten Einstellungen
Benutzer können Transaktionszeilen basierend auf den aktuellen Einstellungen für Sortierung, Filterung und sichtbare Spalten als CSV-Datei exportieren. Dadurch können Teams einfacher zwischen CPQ und nachgelagerten Prüf-, Analyse- oder Übergabeschritten wechseln, ohne Ansichten manuell neu erstellen zu müssen.
Visueller Layout-Editor
Layouts lassen sich nun über eine visuelle Oberfläche erstellen und verwalten, in der Administratoren Komponenten organisieren, UI-Effekte konfigurieren und Designs intuitiver anpassen können.
Gemeinsam genutzte Produktfavoriten
Nutzer können gespeicherte Lieblingsprodukte und -konfigurationen mit anderen Nutzern teilen, wodurch die Wiederverwendung gängiger Setups vereinfacht und die Konsistenz zwischen den Vertriebsteams verbessert wird.
Mandantenspezifische Konfiguration von Namespace-Präfixen für die Salesforce-Feldgenerierung
Anstatt sich ausschließlich auf das Standardpräfix LGK_ zu verlassen, können Mandanten einen benutzerdefinierten Namespace definieren, sodass generierte Felder und Suchvorgänge besser mit ihrer verwalteten Paketstruktur übereinstimmen.
Weitere Verbesserungen und Hinweise im Australia Release
Katalogartikel aus dem Vertriebs- und Auftragsmanagement
Mit dem Upgrade können Produktangebote, Produktspezifikationen und Produktmerkmale direkt in der CPQ-Admin-Benutzeroberfläche ausgewählt werden, ohne dass System-IDs manuell eingegeben werden müssen. Die Plattform bietet zudem Unterstützung für eine strukturierte Referenzsyntax für SOM-Entitäten in erweiterten Funktionen.
Klonen von Knoten für die Lösungskonfiguration
Teams können nun einen bestehenden Konfigurationsknoten aus der Navigationsleiste duplizieren und als Ausgangspunkt für einen neuen Knoten verwenden. Da geklonte Knoten unabhängig vom Original sind, ermöglicht dies eine schnellere Entwicklung bei gleichzeitiger Flexibilität.
Alle Funktionen aus dem Zürich Release bleiben erhalten
In den Release Notes werden keine entfernten Funktionen oder veraltete Features aufgelistet. Das ist eine gute Nachricht für Kunden, die sich schrittweise Innovationen ohne größere Beeinträchtigungen des Kernprodukts wünschen. Stattdessen erinnert das Release die Kunden hauptsächlich an die bereits in Zürich eingeführten grundlegenden Funktionen, wie konfigurierbare Produktangebote und zugehörige Blueprints sowie die integrierte CPQ Configurator-Oberfläche für den Einsatz in Vertriebs- und Auftragsmanagement-Workflows, einschließlich CSM Configurable Workspace und Business Portal.
Freischaltung und Aktivierung bestimmter CPQ-Funktionen
Bestimmte CPQ-Funktionen, darunter die gemeinsame Nutzung von Produkten und Konfigurationen im Transaction Manager, müssen von ServiceNow über ein Support-Ticket aktiviert werden.
Kunden, die zuvor den Legacy-Produktkonfigurator verwendet haben und nun den CPQ-Konfigurator nutzen möchten, müssen die Systemeigenschaft `sn_prd_pm.enable_advanced_configuration` auf `true` setzen. Die Hinweise besagen außerdem, dass der CPQ-Konfigurator durch Anfordern der CPQ-Integrationsanwendung aus dem ServiceNow Store installiert wird.
das Australia Release von ServiceNow bringt praktische Innovationen für CPQ. Anstatt alles auf einmal zu ändern, konzentriert sich die Version auf die Bereiche, die für Vertriebs- und Verwaltungsteams am wichtigsten sind: verbesserte Zugriffskontrolle, schnellere Transaktionsaktualisierungen, einfachere Exporte, intuitivere Layoutverwaltung und bessere Wiederverwendung von Produktkonfigurationen. Für Unternehmen, die von der Zurich-Version upgraden, ist dies eine Version, die die Ausführung verbessert, ohne größere Störungen zu verursachen.

